Nach der grossen Einscan-Aktion, welche grössenteils 2001 beendet war, kam die Überlegung, wie man diesen gigantischen Datenberg nun strukturiert und archiviert um eine Wiederauffindung der Daten erst zu ermöglichen. Ansonsten wäre es nichts anderes als ein grosser Haufen Datenschrott. Also steht nun das Kommentieren und Nutzen von Informationen im Zentrum der Forschung. Jim Gemmel, Mitarbeiter des Microsoft’s Internet Services Research Centers entwickelte zu diesem Zweck zusammen mit Roger Lueder statt einem Ordnersystem eine SQL-Datenbank. Um dem Benutzer eine einfache Suche zu ermöglichen, arbeitet MyLifeBits mit Assoziationen, die durch Metadaten unterstützt werden. Dabei werden Hierarchien und Klassifikationen nicht ausser Acht gelassen um eine optimale Navigation durch das Ablagesystem zu schaffen.Die Datenbank beinhaltet auch unterschiedliche Ansichten um auf die Erinnerungen zugreifen zu können. Beispielsweise bietet der Bildschirmschoner, welche zufällige Viedeoausschnitte zeigt die Möglichkeit laufend die einzelnen Bildsequenzen mit Kommentaren und Bewertungen zu versehen. Zudem können mit Bildern, die mit GPS-Daten und Uhrzeit versehen sind, einen visuellen Ablauf auf einer Landkarte erstellt werden oder diese auch als sogenannte Thumbnails dargestellt werden, was das Finden von Fotos erleichtert.
MyLifeBits bietet vier verschiedene Dateiansichten: Detail, Thumbnail, Timeline und Clustered-Timeline.

Timeline zeigt Thumbnails in linearer Zeitskalierung, wobei die Zeit auf Stunden, Tage, Wochen oder Monate skaliert werden kann. Die Ansicht Clustered-Timeline fasst Thumbnails zu Blöcken zusammen und sortiert sie nach Zeit. Dies dient zur Erhaltung einer möglichst hohen Informationsdichte und soll überflüssige Klicks vermeiden.
Quellen:
http://research.microsoft.com/barc/mediapresence/MyLifeBits.aspx (besucht 24. März 2008)




